Re: Der DIHK verneint die Notwendigkeit der A39


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Abgeschickt von Renate Backhaus am 08 April, 2004 um 13:18:57

Antwort auf: Re: Der DIHK verneint die Notwendigkeit der A39 von Juliane Haufe am 27 Maerz, 2004 um 09:47:50:

: Guten Tag,

: der Bogen lässt sich auch noch weiter spannen: Es ist nicht nur in der Tat so, dass sich Unternehmen bevorzugt dort niederlassen, wo die Lohn-und Arbeitsbedingungen gut sind, und wo Subventionen gezahlt werden. Eine Autobahn kann diese Abwanderung von Unternehmen (mit der Folge der Freisetzung der Mitarbeiter) in diese bevorzugten Länder sogar noch erheblich erleichtern, da die dann dort günstig produzierten Produkte schnell und elegant wieder über unsere Autobahnen zu uns nach Deutschland gebracht werden können. Solange die in der Nordsee gefangenen Krabben nach Nordafrika zum Krabbenpulen gebracht werden können, und nur kurze Zeit später wieder in unseren Supermarktregalen liegen, solange kann mir nicht glaubhaft gemacht werden, dass Transportkosten ein wesentliches Entscheidungskriterium für Unternehmensstandorte ist.

: Mit freundlichen Grüßen aus Haarstorf,


: Juliane Haufe
: Haarstorf 2
: 29587 Natendorf

Der Bogen lässt sich noch weiter spannen: Lt. Südd. Zeitung vom 5.4.04 beklagt das Bäckerhandwerk große Umsatzeinbußen. Und warum ? Weil u.a. der Discounter Plus ein 500gr Brot für 25 Cent ( ! ) verkauft, gebacken werden diese Brote in Rumänien, Tunesien und Bulgarien. ZTja, und wie kommen sie wohl in die Läden vor Ort ? solange wir diese Brote kaufen, wird die Forderung nach immer neuen Straßen und Autobahnen wohgl kaum aufhören.

MfG
Renate Backhaus


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