| A 39-Song |
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Info: Den Liedertext habe ich anlässlich des 1. Dorffestes „Autobahnix“ gegen die A-39 am 1.Mai 2004 in Südergellersen geschrieben. Die Musik dazu hat nahezu Volkslied-Charakter und ist, meine ich, allgemein bekannt. Daher hoffe ich, es wird keine Schwierigkeiten bezüglich der Urheber-Rechte geben. Ich habe versucht, den Text so zu formulieren, dass er auf fast jedes Dorf zwischen Lüneburg und Uelzen (natürlich auch Städte) zutreffen könnte. Wie jedes Volkslied darf und soll es aber natürlich jederzeit verändert und den aktuellen und gegebenen Anlässen angepasst werden. Ich hoffe, dass sich das Lied verbreitet und zu einem festen Bestandteil der Autobahngegner wird. Sollte allerdings einer versuchen, damit Geld für sich zu verdienen, werde ich sauer und melde sicherheitshalber meine Rechte an dieser Stelle an. (ich habe leider schon zu viel Ärger in dieser Hinsicht erfahren müssen) Ansonsten: Viel Spass beim Singen und Musizieren. Südergellersen Mai 2004 Dieter Wenzel Hier der Textanfang mit Gitarren-Akkorden, danach der gesamte Text: Original-Lied: Heute hier, morgen dort bekannt geworden durch Hannes Wader Musik: Gary Bolstadt die Noten findet Ihr zum Beispiel in: -Liederkarren- (Student für Europa) Lied Nr.: 75 Ref: G F C Manchmal träume ich schwer und dann denk ich es wär, G F C Zeit zum Handeln um nun was dagegen zu tun F C weil sonst hier übers Jahr, das ist allen längst klar a G C nichts so bleibt, nichts so bleibt wie es war. Strophen:
C Erst nur dort, nun auch hier F C quer durch unser Revier a G planen Sie eine Fernautobahn C für den Fernlastverkehr F C von- und zum Schwarzen Meer, G C asphaltierter Transit-Größenwahn Den kompletten Songtext gibt es auf der nächsten Seite Keine-A-39-Lied „erst nur dort, nun auch hier“ Text: Dieter Wenzel Ref.: Manchmal träume ich schwer und ich denke es wär, Erst nur dort, nun auch hier quer durch unser Revier planen sie eine Fernautobahn für den Schwerlastverkehr, von- und zum Schwarzen Meer asphaltierter Transit-Größenwahn, nur am Rande vermerkt, damit´s bloß keiner merkt, wurden still diese Pläne gemacht, doch was keiner gewollt, bevor Fernverkehr rollt, sind wir noch früh genug aufgewacht noch ist hier alles grün, können Kornblumen blühen, ist es nachts, wenn wir schlafen noch still, doch man hat uns geweckt mit diesem Projekt, einer Autobahn, die keiner will. Ref: wenn mir einer erzählt, dass ihn Zukunftsangst quält, weil er hier seinen Job bald verliert, den versteh sogar ich, aber glaub bitte nicht, das dass mit Autobahn anders wird. Dafür, das einer riskiert und hier was investiert, damit´s bei uns neue Jobs geben kann, will er Subvention und ´nen niedrigen Lohn doch nicht zwingend ´ne Werksautobahn und denk auch mal daran, ob es möglich sein kann, das hier noch mehr ihre Arbeit verlieren, vielleicht weißt Du noch nicht, dass es billiger ist, weit süd-östlicher zu produzieren Ref.: Ihr Politiker hört uns doch einfach mal zu schließlich seid ihr von uns ausgewählt damit ihr in Eurem Rat, wenn Ihr wieder mal tagt, wirklich das, was wir denken, erzählt Und wenn Ihr´s denn kennt, nennt uns das Argument, das sich nicht nur in Phrasen verliert, denn es gibt keinen Grund, der durch Schönreden und Wiederholungen richtiger wird und seid bitte so gut und zeigt endlich mal Mut wenn ihr abstimmt in Eurer Fraktion, denn, kommt kein deutliches Nein, ja dann könnte es sein, man vergisst Euch in dieser Region Ref.: und für die, die ihr denkt, das man Verkehrsströme lenkt um Euch vom Verkehr zu befreien erklär ich gern ihren Trick, behaltet ihn gut im Blick, man schenkt Euch Wasser und predigt Euch Wein Zahlt man erst LKW-Maut, bleibt´s bei Euch weiter laut, und man benutzt immer noch die B 4 denn ist der Fahrtweg nicht weit, spart der Fahrer kaum Zeit, doch dafür mächtig an Straßengebühr Darum gebraucht Euer Hirn, es muss jetzt was passieren, und nicht erst in 8 –10 Jahr`n denn bis dahin sind bloß Eure Kinder schon groß doch kein Lastwagen anders gefahr´n REF.: und ihr, die ihr plant, eure Pläne verzahnt, ich solltet Euch nicht zu früh freuen dann noch gibt´s hier im Land, genug Heidesand um ihn Euch ins Getriebe zu streuen. an der Trasse entlang, überall Widerstand und kein Dörflein kämpft heut mehr allein sind Sandkörner auch klein, mit ganz vielen vereint zerreiben sie härtesten Stein und wenn man Dorfleute lässt, feiern die erst ein Fest, um danach renitenter zu sein, bei den Galliern war´s Brauch, und so machen wir´s auch, feiern erst und sagen dann Nein. Ref. (2): Jetzt träum ich nicht mehr schwer, denn wir werden stets mehr, die gemeinsam und nun, aufstehen, um was zu tun, damit hier über´s Jahr, dies ist wichtig und wahr es noch so bleibt, es so bleibt, wie es war und nun zum guten Schluss gibt es noch einen Gruß von den Kindern aus unserem Ort die für Männer und Frauen einen Zaubertrank brauen, der stärker ist, als jedes Wort nimmst Du diesen Trank ein wird es garantiert sein, das Du aus bösen Träumen erwachst und aus Ohnmacht und Wut entwickelt sich Mut und unendliche Durchhaltekraft und die brauchen wir hier, denn jedes Kind, Pflanze, Tier die wehren sich selber noch nicht, und ist Dir noch nicht bewusst, ob Du jetzt handeln musst, trink den Trank und schau dem Kind in´s Gesicht Ref. (2): |