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Hintergrund für diese Überlegungen: Die Bevenser befürchten, dass
mit einer AS bei Altenmedingen der Zubringerverkehr durch das
Kurgebiet der Stadt Bad Bevensen fließen würde. Deshalb sollte auf
diese AS verzichtet werden und stattdessen sämtlicher
Zubringerverkehr nur über die AS Römstedt laufen. Von hier aus
solle eine neue Straßenverbindung nach Röbbel geschaffen werden,
damit der Verkehr über die Landesstraße 252 in die Kurstadt
geleitet werden kann - etwas abseits vom Kurgebiet.
In einem verwaltungsinternen Vermerk (der auch der AZ vorliegt) hat
Dieter Holzenkämpfer festgehalten, dass er über diese Pläne
unterrichtet worden sei. Von Beratungen zwischen den beiden
Verwal-tungschefs über diese Bevenser Pläne, wie es Eckehard
Niemann, Pressesprecher der Dachverbandes, formuliert, könne aber
keine Rede sein. "Da ist nichts beraten oder gekungelt worden, und
darauf lege ich großen Wert", so Holzenkämpfer, der damit Eckehard
Niemanns Vorwurf der "perspektivlosen Sankt-Florians-Schieberei in
Hinterzimmern" energisch zurückweist.
Mit einer Verschiebung der AS gen Norden befürchten die
Autobahngegner allerdings eine Zunahme des Verkehrs in und um
Bienenbüttel. Eine Befürchtung, die Dieter Holzenkämpfer persönlich
allerdings nicht nachvollziehen kann. Ob bei Edendorf, Hohnstorf
oder Wulfstorf - "über solche Anschlussstellen würde nur der reine
Zielverkehr nach Bienenbüttel führen." Das sei aber seine
persönliche Auffassung, beraten und entscheiden müssten
letztendlich die Politiker.
Gestern Abend wurden die Pläne vom Bad Bevenser Bauausschuss
beraten (die AZ berichtet in der morgigen Ausgabe).
Samtgemeindebürgermeister Knut Markuszewski wollte der Sitzung
nicht vorgreifen und gestern gegenüber der AZ noch keine Stellung
zu den Plänen nehmen.
Am kommenden Donnerstag, 1. Juni, wird der Bevenser Stadtrat zum
Raumordnungsverfahren der A 39 Stellung nehmen. Die Sitzung beginnt
um 18 Uhr im Kurhaus. Der Bienenbütteler Bauausschuss wird am 15.
Juni zu diesem Thema tagen.
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