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Maut auf drei Bundesstraßen PDF Drucken E-Mail
vom 20.05.2006

Maut auf drei Bundesstraßen

Entlastung vom Lkw-Ausweichverkehr –
Verfahren in Brüssel läuft

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Seit der Einführung der Autobahngebühr Anfang 2005 nutzen manche Lkw-Fahrer Schleichwege, um die Maut zu sparen.
Foto: dpa
lno Berlin. Die Autobahn- Maut für schwere Lkw soll nach dem Willen der Länder nur auf drei Abschnitte von Bundesstraßen im Raum Hamburg und in Südwestdeutschland ausgedehnt werden. Zur Absicherung der Pläne in der EU sei das Anhörungsverfahren in Brüssel eingeleitet worden, teilte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) mit. Seit Erhebung der Autobahngebühr Anfang 2005 für Lkw ab zwölf Tonnen hatten sich Länder und Kommunen an vielen Fern- und Durchgangsstraßen über Lastwagen- Ausweichverkehr sowie Staus beschwert. Schließlich benannten sie aber doch nur acht Strecken, von denen jetzt sogar fünf Anmeldungen wieder zurückgezogen wurden.
Die geplanten Maut-Strecken betreffen auf der B75 den Hamburger Südwesten auf einem wenige Kilometer langen Teilstück zwischen der A261 und A253 sowie die B4 vom Hamburger Norden (nördlich der A23) über etwa 35 Kilometer bis Bad Bramstedt (Kreis Segeberg). In Südwestdeutschland soll die B9 auf zehn Kilometer Länge von der französischen Grenze bis in die Pfalz mit einer Gebühr belegt werden.
„Das Problem der Ausweichverkehre ist offensichtlich geringer als erwartet“, erklärte Tiefensee.
 
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