Erfreut über die neuen Perspektiven zur Verlagerung der Rübentransporte Schleswig-Uelzen von der Straße auf die Schiene hat sich der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die Autobahn A 39 geäußert.
„Wir sind froh, dass Nordzucker AG und OHE-Eisenbahngesellschaft so positiv auf unsere Initiative reagieren,“ so Dachverbandssprecher Eckehard Niemann, „der billigere und problemlose Transport über die Schiene nützt den Bauern, der Umwelt und den betroffenen Anwohnern und Verkehrsteilnehmern.“ Ihnen müssten die zusätzlichen 500 LKW-Fahrten, hin und zurück über 200 Kilometer, für eine halbe Millionen Tonnen Rüben unbedingt erspart werden. Schließlich seien bereits im letzten Jahr innerhalb der 80tägigen Rübenkampagne 10 Verkehrsunfälle mit 4 Schwer- und 2 Leichtverletzten zu beklagen gewesen.
Jetzt müsse die Landesregierung endlich durch eine Landesbürgschaft den Ausbau der notwendigen Verladeeinrichtungen ermöglichen. Diese Summen, so Niemann, seien allerdings „peanuts“ im Vergleich zu den einsparbaren Milliardenkosten der „Nonsensautobahn“ A 39.
19.09.2004
Verantwortlich als Sprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Eckehard Niemann Varendorfer Str. 24 29553 Bienenbüttel Tel.: 05823-1094 Fax: 05823-1508
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Weitere Informationen auf den Internet-Seiten www.keine-a39.de und www.lebensberg.de |