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Umweltverein Gellersen e. V.
Autobahngegner fordern Stärkung der Ostheide-Region PDF Drucken E-Mail
Äußerungen von Niedersachsens Umweltminister Sander, durch die Autobahn A 39 könnten in der Ostheide „mögliche Arbeitsplätze“ entstehen und man werde dafür schon eine „naturverträgliche Trasse“ finden, sind bei den Autobahngegnern auf Unverständnis gestoßen. 

Sander hatte in der Fernsehsendung „NDR-Aktuell“ zudem die Einbindung aller Beteiligten in diesen Entscheidungsprozess angekündigt. „Unserer Region würde durch die A 39 auch wirtschaftlich immens geschadet,“ so Eckehard Niemann als Sprecher des Dachverbands von 30 Bürgerinitiativen, „die A 39 zieht Kaufkraft ab, zerstört wichtige weiche Standortfaktoren und lenkt ab von einer gezielten Regionalentwicklung in Bereichen wie Ernährungswirtschaft, Anwendungsforschung und sanfter Tourismus.“ Statt einer milliardenteuren „zerstörerischen Nonsensautobahn“ brauche die Ostheide jetzt schnell den bedarfsgerechten Ausbau vorhandener Verkehrswege. Wenn Minister Sander das Angebot einer Einbeziehung aller Argumente wirklich ernst meine, dann müsse jetzt endlich auch der Ausbau der B 4 mit Ortsumfahrungen untersucht und in die Planung einbezogen werden. Die Bürgerinitiativen seien gern bereit, dem Umweltminister diese Zukunftsansätze bei einem Gespräch näher zu erläutern.

07.10. 2004

Verantwortlich als Sprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:

Eckehard Niemann
Varendorfer Str. 24
29553 Bienenbüttel
Tel.: 05823-1094
Fax: 05823-1508
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Weitere Informationen auf den Internet-Seiten
www.keine-a39.de und www.lebensberg.de
 
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