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Radio ZuSa am 14.02.2006 um 08:30 Uhr
Sanierung von Brücken wichtiger als neue AutobahnUelzen / Lüneburg 14.02.2006Die Sanierung maroder Autobahnbrücken sollte eine höhere Priorität genießen, als der Bau der A 39. Dies fordert der Dachverband der Bürgerinitiative gegen die A 39.
Angesichts der oft mangelnden Sicherheit der Spannbeton-Brücken, sollte ein Projekt wie die geplanten Autobahn als unfinanzierbar gestrichen werden, so Pressesprecher Eckehard Nieman. Die Region zwischen Lüneburg und Wolfsburg benötige vielmehr den Ausbau der Bundesstraßen und einiger fehlender Ortsumgehungen. Dies koste nur den Bruchteil der gesamte Summe für eine neue Autobahn, wobei die restlichen Gelder für die Sanierung der Überführungen gebraucht werden können. Hintergrund der Forderung ist eine Untersuchung des Verkehrsministeriums, nach der ein Großteil der Brücken über Autobahnen und Bundesstraßen erhebliche Mängel aufweisen.
Castor-Transport wird voraussichtlich verschoben Gorleben / Hannover 14.02.2006Die Landesregierung plant den für nächsten Herbst vorgesehenen Castor-Transport auf Februar 2007 zu verschieben. Grund für die Forderung sei der Großeinsatz der Polizei während der Fußballweltmeisterschaft diesen Sommer. Außerdem stünden im Herbst lediglich 7 statt den üblichen 12 Behälter zum Abtransport zum Zwischenlager in Gorleben bereit. Bei der Menge wäre eine Verlegung noch nicht nötig, so Landesinnenminister Uwe Schünemann. Im Februar 2007 würden dann wieder 12 oder 18 Castor-Behälter ins Wendland abtransportiert werden. Deutlich weniger Unfälle im Bereich der Polizeidirektion Lüneburg Lüneburg 13.02.2006Die Verkehrsunfallstatistik der Polizeidirektion weist für das vergangene Jahr unterschiedliche Trends auf. Nach Angaben von Polizeipräsident Friedrich Niehörster stieg die Zahl der insgesamt registrierten Unfälle gegenüber 2004 um 0,5 Prozent auf knapp 30-tausend an, einen deutlichen Rückgang verzeichnet die heute veröffentlichte Statistik dagegen mit minus fünf Prozent bei den Leichtverletzten und minus 9 Prozent bei den Schwerverletzten. Die Zahl der Verkehrstoten lag wie im Vorjahr bei 153 Personen. Fast die Hälfte von ihnen starb bei der Kollision ihres Fahrzeugs mit einem Baum. Als erfreulich bezeichnete Niehörster den Rückgang der alkoholbedingten Unfälle um mehr als 8 Prozent. Sperrzeiten in Kneipen und Restaurants werden weitestgehend aufgehoben Uelzen / Hannover 13.02.2006Die niedersächsische Landesregierung wird die Sperrzeiten für die Schank- und Speisewirtschaft aufheben. Das ist nach Angaben von Innenminister Uwe Schünemann das Ergebnis der positiven Erfahrungen während eines zweijährigen Pilotprojekts in 23 Kommunen. 20 von ihnen sprachen sich für eine Sperrzeitverkürzung aus. Auch für die Stadt Uelzen sei die Teilnahme an diesem Projekt erfolgreich gewesen, sagte Volker Leddien, Abteilungsleiter für das Gewerbewesen gegenüber Radio ZuSa.  . |