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11.08.10 - 18:00 Uhr
Umweltverein Gellersen e. V.
Topp, Arne (CDU) PDF Drucken E-Mail

Arne Topp

1. Politisches Amt:

Ratsmitglied der Samtgemeinde Gellersen

2. Parteizugehörigkeit:

CDU

3. Wie schätzen Sie die Notwendigkeit der geplanten A39 ein?

Bund und Land haben durch die Aufnahme in den BVWP als vordringlicher Bedarf die Notwendigkeit festegestellt.

4. Bewerten Sie die Informationspolitik der staatlichen Stellen im Zusammenhang mit der Planung der A39 als ausreichend?

Zur Zeit werde auf Behördenebene das Verfahren durchgeführt. Ich erwarte in den folgenden Verfahrensschritten eine Öffentlichkeitsbeteiligung, aus der das Verfahren noch tatsächlich beeinflusst wird. Hierfür sind weitergehende Informationen erforderlich.

5. Befürworten Sie den geplanten Bau der A39?

So es die finanziellen Mittel von Bund und Land zulassen, wird die A39 gebaut. Sollten die im Positionspapier der Gruppe CDU/FDP im Rat der Samtgemeinde Gellersen aufgeführten Forderungen dazu noch erfüllt werden, ist der Bau der A39 auch im Landkreis möglich. Die Notwendigkeit muss dem jeweils aktuellen Planungsschritt entsprechend allerdings fortlaufend nachgewiesen werden.

6. Welche Auswirkungen sehen Sie durch einen eventuellen Bau der A39 auf die Samtgemeinde Gellersen?

Mögliche - insbesondere negative - Auswirkungen sind im Positionspapier der Gruppe CDU/FDP ausführlich dargestellt. Dem schließe ich mich an. Zudem können noch einige positiv empfundene Auswirkungen, wie z. B. schnelleres Erreichen des Arbeitsplatzes in Hamburg, die Folge sein.

7. Welche Bedeutung hat die Ausweisung des Naturparks auf die Samtgemeinde Gellersen?

Hier sehe ich insbesondere Auswirkungen auf den Tourismus. Die Schonung natürlicher Ressourcen ist in der Außenwirkung eher nachrangig.

8. Wie ist Ihre Haltung zum Beitritt der Samtgemeinde Gellersen zum Klagefond gegen den geplnten Bau der A39?

Wie auch bei der Haltung zur A39 insgesamt wird eine persönliche Meinung zunächst mit den übrigen Mitgliedern der Fraktion abgestimmt, da ich als Ratsmitglied angeschrieben wurde. Nach Bildung einer gemeinsamen Meinung werde ich diese unterstützen.

9. Wo sehen Sie Ihren Schwerpunkt in der Gemeindepolitik?

Entsprechend der Ausschussbesetzung ist der Schwerpunkt zur Zeit in der Kinder- und Jugendarbeit. Aber die Auswirkungen von Entscheidungen in allen Feldern gemeindlichen Handelns auf den Haushalt verliere ich nicht aus den Augen. Entsprechend ist das gesamte politische Handeln nicht nur vorübergehend eingeschränkt, damit dauerhaft überhaupt noch gemeindliches Handeln möglich bleibt.
 
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