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Hamburger Abendblatt, erschienen am 17. Januar 2006

Wulff: A 39 verbessert Standortqualitäten

Ministerpräsident: Rede vor der IHK

LÜNEBURG/WOLFSBURG -
Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat ein klares Bekenntnis zum Weiterbau der A 39 abgelegt. "Zentrale Aufgabe des Staates ist es, die Infrastruktur zu verbessern", sagte Wulff anläßlich des Jahresempfangs der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg. "Die von uns gewünschte Fortführung von Wolfsburg bis Lüneburg verbessert die Standortqualitäten in den bisher benachteiligten Regionen des Uelzener Beckens, der Lüneburger Heide, des Wendlands und der Altmark."
Vor rund 400 Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung kündigte Wulff an, daß noch in diesem Frühjahr das Raumordungsverfahren für die A 39 eingeleitet werde.

Es werde keine "einfache Mautausdehnung auf der Bundesstraße geben", sagte Niedersachsens Ministerpräsident. "Wir setzen hier gegen eine generelle Mautpflicht, die die Wirtschaft in den betroffenen Gebieten zusätzlich belastet und eher auf Arbeitsgruppen, Arbeitskreise vor Ort, die sich mit dieser Problematik beschäftigen."

Zuvor hatte IHK-Präsident Bernd Hansmann den Erfolg des mit der Bundesregierung geschlossenen Ausbildungspakts hervorgehoben. Allein im IHK-Bezirk Lüneburg-Wolfsburg sei die Zahl der Ausbildungsunternehmen seit 1995 von 1700 auf 2500 gestiegen. Das Ausbildungsplatzangebot wuchs von 2600 Plätzen jährlich auf über 4100. Hinzu kommen noch 600 sogenannte "Einstiegsqualifizierungsplätze". Sie sollen Bewerbern, die nicht hinreichend qualifiziert sind, einen Einstieg in den Beruf eröffnen.

arus
 
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