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Die Zahl der Gegner wächst weiter |
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Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/3586197/menuid/2160 (28.12.2004)
Bürgerinitiative spricht von "erfolgreichem Jahr gegen die A 39" – Landrätin Marion Lau klare Befürworterin
GIFHORN. Für die Bürgerinitiativen sei es ein "erfolgreiches Jahr gegen die A 39" gewesen, für die regionale Wirtschaft, Politik und Verwaltung hingegen ein erfolgreiches Jahr für die A 39 – in diesem Spannungsfeld bewegt sich derzeit die Diskussion um den Lückenschluss zwischen Wolfsburg und Lüneburg.
Das vergangene Jahr sei geprägt von der Entschlossenheit und der Zuversicht vieler Menschen gewesen, im Interesse der Region die "überflüssige und schädliche Autobahn" zu verhindern. Dieses Fazit zogen die 30 Bürgerinitiativen zwischen Lüneburg und Wolfsburg zum Ende des Jahres 2005.
Ganz anders beurteilen unter anderem Gifhorns Landrätin Marion Lau und die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg den absehbaren Lückenschluss. Immer wieder hatten sie sich zusammen mit Wolfsburgs Oberbürgermeister Rolf Schnellecke und den Bundestagsabgeordneten der Region stark gemacht für den Ausbau der Autobahn, die als wichtige Nord-Süd-Verbindung gilt.
Waren im Vorfeld der Grundsatzentscheidung so gut wie gar keine Stimmen gegen den Autobahnausbau zu hören, so nahm der Protest seit Sommer zu, nachdem die Bezirksregierung Lüneburg und das Straßenbauamt die A39-Suchkorridore veröffentlicht hatte. Derzeit werden mehrere Varianten eines Streckenverlaufes auf Machbarkeit geprüft.Eckehard Niemann, Sprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen: "Diese vielen engagierten Bürger mit Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Engagement machen Mut." Niemann verwies auf den nahezu flächendeckenden Aufbau von Bürgerinitiativen, auf die breite Unterstützung bei der Gründung des Schutz- und Klagefonds, auf die mittlerweile 20 000 Unterschriften gegen den Ausbau.
Mit Eröffnung des Raumordnungsverfahrens beginnt voraussichtlich Mitte 2005 die juristische Auseinandersetzung. red/kü
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