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Westumfahrung löst Verkehrsprobleme |
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Leserbrief „Westumfahrung löst Verkehrsprobleme“„Lokaler Ost-West-Konflikt“, LZ vom 23. DezemberKönnte die Ostumfahrung, die teilweise sehr dicht an Wohngebieten vorbeiführt, zur Autobahn ausgebaut werden? In den Ostteilen der Stadt will man von einer solchen A39-Lösung nichts wissen.Foto: be |
Es ist richtig, niemand möchte die geplante A39 vor seiner eigenen Haustür haben. Das ist nachvollziehbar. Das gesteht man auch Herrn Hartmann zu, der im Westen wohnt. Dass er aber die Ostumgehung zur Autobahn umbauen möchte, eine Straße die mitten durch die Stadt, mitten durch die am dichtesten besiedelten Bezirke von Lüneburg führt, zeigt, dass er die Probleme einseitig und egoistisch betrachtet.▓ Entwicklung der Stadt ▓Die Menschen im Osten der Stadt sind schon reichlich durch den Flugplatz, den Hafen und die Ostumgehung belastet und Herr Hartmann meint wohl, da kann man ruhig noch eine Autobahn draufsatteln.
Es ist ja sehr nett, dass er sich anschließend Gedanken dar- über macht, wie man die Belastungen dann durch „technische Lösungen“ mindern könnte. Aber diese Lösungen könnte man doch genauso im Westen nutzen. Es geht doch nicht an, dass der Westen, z.B. Reppenstedt, seine ständig wachsenden Verkehrsprobleme, die durch die Zunahme des Ziel- und Quellverkehrs entstehen, auf Kosten des Ostens löst. Auch die Lüneburger Innenstadt wird durch diesen Durchgangsverkehr, der seinen Abfluss im Osten suchen muss, zusätzlich belastet. Wir wollen ja auch nicht die Ostumgehung zur verkehrsberuhigten Zone machen. Aber eine weiträumige Westumfahrung Lüneburgs (wie schon seit Jahren diskutiert), bietet durch den Bau der A39 die einmalige Chance, die Stadt für die Zukunft zu entwickeln, die Verkehrsprobleme auch im Westen zu lösen, die Innenstadt vom überflüssigen Verkehr zu befreien und die Verkehrsströme zum Nutzen aller Bürger gleichmäßiger zu lenken. Das erwartet der Bürger von weitsichtigen Politikern.Fred Walter Hans-Tönjes-Ring 38 21337 LüneburgLandeszeitung vom 29.12.2005 |