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Politiker zur A39
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Kurt Herzog | 1. Politisches Amt:Fraktionsvorsitzender Grüne Liste Wendland (GLW) im Kreistag Lüchow-Dannenberg, Direktkandidat Linkspartei Wahlkreis 37 (Lüneburg, Lüchow-Dannenberg) | 2. Parteizugehörigkeit:GLW (Wählergemeinschaft Lüchow-Dannenberg) und WASG | 3. Wie schätzen Sie die Notwendigkeit der geplanten A39 ein?überflüssig, teuer, landschaftszerstörend, unmenschlich = nicht notwendig | 4. Bewerten Sie die Informationspolitik der staatlichen Stellen im Zusammenhang mit der Planung der A39 als ausreichend?Nein. Wie bei allen diesen Verfahren wird die Bevölkerung vor vollendete Tatsachen gestellt, ohne offene Diskussion schon in der Vorplanungsphase. | 5. Befürworten Sie den geplanten Bau der A39?Nein. Seit Beginn der Planung arbeitet die GLW im Kreistag Lüchow-Dannenberg gegen dieses Projekt. Schon das Gutachten "VUNO" (Verkehrsuntersuchung Nord-Ost) der CDU-Regierung 1995 zeigte auf, dass diese "Lösung" nicht sinnvoll ist. Zudem beweisen Verkehrsstudien (z. B. aus Österreich), dass der Nutzen von Autobahnen im Wesentlichen den Ballungsräumen zugute kommt, die sie verbinden. Die dazwischenliegenden Bereiche, gerade die ländlichen, haben nicht einmal die versprochenen wirtschaftlichen Vorteile sondern i. d. R. nur Nachteile wie Zerschneidung der Landschaft, Lärm, Emissionen etc. | 6. Welche Auswirkungen sehen Sie durch einen eventuellen Bau der A39 auf die Samtgemeinde Gellersen?Die Samtgemeinde Gellersen wird wie andere ländliche Bereiche auch keine Vorteile verbuchen sondern die unter 5. beschriebenen Nachteile erleiden. | Ergänzung Kurt Herzog:7. Welche Alternativen gibt es?Wir brauchen eine andere Verkehrspolitik. Statt LKW-Verkehr, verstopfte Ortsdurchfahrten, muss der Güterverkehr durch entsprechende Rahmenvorgaben (Trassenpreise runter etc.) auf die Schiene verlegt werden. Die Wirtschaftsweise ist auf dezentrale Kreisläufe umzustellen, um den Transit zu vermindern. Das schafft regionale Identität, weniger Verkehrsbelastung und Arbeit vor Ort. |
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