|
A39-Diskussion in Melbeck |
|
|
|
Annäherung bei A39-Diskussion in Melbeck
Bei der Diskussion darüber, wie die unerträgliche Verkehrsbelastung
der Melbecker zu beseitigen ist, waren sich meiner Beobachtung nach die
meisten Anwesenden darüber einig, dass eine A 39 die Fragen des
erheblichen „Restverkehrs“ (70%?) und die damit verbundene Belastungen
nur zu einem gewissen Teil lösen kann, wenn überhaupt.
Deutlich
wurde, dass viele Melbecker nach jahrzehntelangem, leider bisher
vergeblichem Kampf für eine Ortsumgehung die Hoffnung aufgegeben haben,
diese Ortsumgehung gegenüber Politikern und Planern noch durchsetzen zu
können. Man fühlt sich offensichtlich von diesen enttäuscht oder gar
betrogen. Deshalb setzt man (durchaus nachvollziehbar) verzweifelt auf
die A 39, die zwar keine richtige Lösung der Probleme bringt, aber
zumindest realisierbar erscheint.
Die Vertreter des
Dachverbands der 22 Bürgerinitiativen gegen die A 39 zeigten dafür
Verständnis, wiesen aber auch auf eine völlig neue Situation hin: Der
Widerstand gegen die A 39 ist stark und wächst weiter, er werde die A
39 zu Fall bringen und zugleich vernünftige regionale Verkehrslösungen
durchsetzen, z.B. die Ortsumgehung Melbeck. Den Melbeckern wurde
angeboten, diesen Einfluss der Bürgerinitiativen zu nutzen. Das wurde
von zahlreichen Anwesenden angenommen, eine Melbeckerin sagte sogar:
„Jetzt glaube ich daran, dass wir endlich die Ortsumgehung bekommen
können!“
Fazit: Es gab in Melbeck eine sehr harte
Auseinandersetzung um den richtigen Weg für die Entlastung der B 4, die
aber mit einem gegenseitigen Verstehen der verschiedenen Ausgangspunkte
endete und die Chance für eine weitere Zusammenarbeit öffnete. Deshalb
sind wir besonders dankbar für die Leserbrief-Aussage von Herrn
Schulnies, die Melbecker seien durchaus offen für andere Möglichkeiten
der Verkehrsreduzierung, sofern diese denn realistisch und kurzfristig
seien. Gerade daran arbeiten wir und hoffen auf Unterstützung auch aus
Melbeck! |