| Die Kreisboten vom 28.01.2009 Autobahn-Opfer Leserbrief von Hermann Garben, Ochtmissen, zu: "Wenn der Acker zu Autobahn wird" vom 3./14. Januar 2009 Mit der A250 habe ich durch die sehr schlechte Beratung von der Landwirtschaftskammer böse, sehr teure Erfahrungen gemacht. In der vom Bauernverband gesteuerten Landpresse wurden mir viele Trassen-Hinweise eifrig zensiert. Die angeschriebenen Präsidenten Sonnleitner und Hilse antworteten dazu nicht.
Nur ein kleines Beispiel: Bis 1994 wurden die durch den Trassenschnitt versursachten Wirtschaftserschwernisse auf 20 Jahre steuerlich verrechnet. Dann folgte die Sofortbesteuerung! Bei Großschäden kann hier nach Steuern eine Halbierung eintreten. In der 18-jährigen Flurbereinigungszeit waren sechs Behördenanwälte gegen mich tätig, die sogar meinen Rechtsanwalt geheim besuchten. Durch Schweigen der Landwirtschaftskammer-Spezialberater wurde erreicht, dass ich sogar um entschädigungsdetails in der Flurbereinigung betrogen wurde. Petitionen zu schreiben, ist völlig sinnlos, da der Beamte immer Recht bekommt. In einer Beamtokratie ist auch eine Wahl sinnlos. Die sinkende Wahlbeteiligung verdeutlicht, was viele Menschen denken.
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