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vom 09.01.2009

Schallende Ohrfeige

A39: Grüne fordern Prüfung von Alternativen


 Miriam Staudte
mr Uelzen/Lüneburg. In den Augen der grünen Landtagsabgeordneten Miriam Staudte ist die Stellungnahme des Bundesumweltministeriums zur Linienbestimmung eine „schallende Ohrfeige“ für die A-39-Planer. Das Ministerium hatte den Planern methodische Mängel nachgewiesen (AZ berichtete).

Die Grünen hatten in der Vergangenheit immer betont, dass man dem besonderen naturschutzfachlichen Planungsauftrag, der für die A39 festgelegt wurde, nur mit einer Prüfung von Alternativen gerecht werden könne. „Es muss eine direkte Gegenüberstellung geben zwischen dem Ausbau der B4 und dem Bau der A39, um dann Kosten, Wirtschaftlichkeit und ökologische Auswirkungen vergleichen zu können“, be tont Staudte Der Termin für die Projektkonferenz für den 2. Abschnitt zwischen Lüneburg (B 216) und Bad Bevensen (L 253) sei für März vorgesehen. Insgesamt soll nach den Worten Möllers die Aufstellung des Entwurfs für den ersten Abschnitt zwei bis zweieinhalb Jahre in Anspruch nehmen.
„Ich habe den Eindruck, dass die A39, nicht nur was die Kosten angeht, schön gerechnet wird, auch die Umweltverträglichkeitsprüfung wurde beschönigt — das ist nicht hinnehmbar“, kritisiert die für Uelzen zuständige Landtagsabgeordnete der Grünen.


 
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