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vom 24.01.2009

Deckel für die Ostumgehung? A-39-Planer erarbeiten Entwurf für ersten Abschnitt bis Bilmer Berg

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ml Lüneburg.
Angelaufen ist jetzt die Detail-Planung für den Bau der Autobahn 39 Lüneburg-Wolfsburg. Das
teilte Dirk Möller, Leiter der Lüneburger Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit. Die
Arbeiten konzentrieren sich zunächst auf den 7,6 Kilometer langen ersten Abschnitt zwischen
dem Ende der A 250 nördlich Lüneburg bis zur Bundesstraße 216. Geklärt werden soll auch die
strittige und heftig diskutierte Frage nach einem Deckel im Bereich der jetzigen Ostumgehung.
"Dazu werden Lärmemissionen und Luftschadstoffbelastungen untersucht", sagt Möller. Auf
dieser Grundlage werden die notwendigen Schutzmaßnahmen wie Lärmschutzwände, -wälle oder eben
Deckel ermittelt. "Entscheidend wird sein, mit welchen Maßnahmen die Grenzwerte der Lärm- und
Schadstoffemissionen eingehalten werden können", sagt der Behördenleiter. Im Klartext: Ist
in nur einem Fall ein Deckel erforderlich, wird die Schutzmaßnahme wohl auch kommen. Werden
die Grenzwerte mit Wänden und Wällen eingehalten, wird letztlich die Politik entscheiden
müssen, ob es dennoch einen Deckel gibt.
Befassen müssen sich die Planer jedoch noch mit weiteren heiklen Themen. Erarbeitet werden
soll auch ein Anschlussstellenkonzept für den Raum Lüneburg. Bislang gibt es allein im
Verlauf der Ostumgehung sechs Auf- und Abfahrten. Unterschiedliche Entwurfsvarianten will
die Landesbehörde auch für den Übergang zum zweiten Planungsabschnitt vorlegen. Ziel ist es,
im Bereich Bilmer Berg die Zerschneidung potenzieller Gewerbegebiete möglichst gering zu
halten.
Bei einer Projektkonferenz sind Vertreter der betroffenen Gemeinden, der Stadt Lüneburg und
von Fachbehörden und Verbänden bereits über die Planungsschritte informiert worden. Festgelegt
worden sind bei einem zweiten Treffen, dem sogenannten "Scoping"-Termin, Inhalt und Umfang
der vorgeschriebenen Umweltverträglichkeitsprüfung. Eingebunden waren dabei die anerkannten
Naturschutzverbände und mit Umweltaufgaben befassten Träger öffentlicher Belange.
Bereits in der kommenden Woche beginnen parallel zur Entwurfsplanung bei Lüneburg die
Arbeiten am siebten Abschnitt zwischen Weyhausen und Ehra im Landkreis Gifhorn. Im März sollen
dann die Planungsschritte für den zweiten Abschnitt zwischen Lüneburg (B 216) und Bad
Bevensen (L 253) vorgestellt werden. Bis der Entwurf für den ersten Abschnitt vorliegt, wird
es laut Möller noch zwei bis zweieinhalb Jahre dauern.
 
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