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    • die A39 wurde durch alle bisherigen Studien als ineffektiv bewertet (Beleg: VUNO ´95, VUNO ´02; Gather/Bartsch, Regionale und wirtschaftliche Effekte des Fernstraßenbaus, Auswertung wiss. Studien, Erfurt 1999)
    • die A39 dient nicht der örtlichen und regionalen Infrastrukturanbindung (Beleg: Schreiben von Reinhard Weis (MdB), verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.(24.06.2003)
    • die A39 steht nicht auf der Wunschliste der Freien und Hansestadt Hamburg über vorrangige europäische Verkehrsanbindungen (Beleg: Drucksache 17/3643 vom 11.11.03); sie ist im Rahmen eines zukünftigen europäischen Verkehrsnetzes irrelevant
    • die A39 wird eine Sogwirkung entwickeln und weitere Kaufkraft aus der Region in die Metropolen abziehen, - mit der Folge, dass Arbeitsplätze vor Ort verloren gehen (Beleg: vgl. Gather/Bartsch)
    • die A39 schafft keine neuen Arbeitsplätze, führt allenfalls zur Verlagerung von Arbeitsplätzen innerhalb der Region. Zwischen der quantitativen Veränderung der Arbeitskräfte und der Arbeitsplatzentwicklung einerseits und dem Ausbau des Straßennetzes andererseits "kann kein signifikanter Zusammenhang festgestellt werden". (Beleg: vgl. Gather/Bartsch, a.a.O.)
    • die A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg kostet mindestens 600 Mill. EURO und belastet den ohnehin hochverschuldeten Staatshaushalt in unverantwortlicher Weise. Der Ausbau der B4 mit Ortsumgehungen wäre dagegen eine sehr viel preiswertere Lösung, die schneller und kurzfristig realisierbar ist und zudem für einen zügigen Verkehr sorgen würde (Beleg: VUNO ´02)
    • die A39 wird das Wirtschaftswachstum nicht beeinflussen: "In zahlreichen jüngeren Untersuchungen ist insbesondere für das Gebiet der alten Bundesländer nicht mehr hinreichend belegbar, dass durch den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ein wirtschaftliches Wachstum einhergeht." (Beleg: Gather/Bartsch, a.a.O.)
    • die A39 unterliegt dem volkswirtschaftlichen Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen: sie "konkurriert" mit der A7 und der geplanten A14. Die Tatsache, dass sich an der A7 in den 70er Jahren (z.B. im Bereich Soltau und Walsrode) Betriebe wie Vogelpark und Safaripark angesiedelt haben, erlaubt nicht die Schlussfolgerung, dass sich ähnliche Effekte an einer A39 bei Lüneburg oder Uelzen wiederholen
    • die Fokussierung auf die A39 lenkt ab von einer Optimierung des Verkehrsnetzes durch die sinnvolle Kombination der vorhandenen Verkehrsverbindungen von Straße, Schiene und Wasserweg
    • in der Diskussion um die A39 reden viele A39-Befürworter unsere Region schlecht.
 
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