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Kammern loben Autobahnpläne |
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vom 15.10.2008 Kammern loben Autobahnpläne OB Mädge fordert Lärmschutz red Lüneburg. Mit der jetzt vom Bundesverkehrsministerium festgelegten Linienführung der A39 ist die Grundlage für die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens gelegt. „Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Realisierung der A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg mit der Querspange zur A14 getan“, freuen sich Michael Zeinert, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Lüneburg-Wolfsburg, und Norbert Bünten, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Lüneburg-Stade in einer gemeinsamen Erklärung. Die Wirtschaft werde von der Autobahn profitieren, neue Arbeitsplätze könnten entstehen. |
Der Güterverkehr werde Prognosen zufolge wachsen, sagt Zeinert. „Für eine bedarfsgerechte Verkehrsentwicklung braucht der Norden Deutschlands mit seinen Seehäfen die A39.“ Jetzt, darin sind sich IHK und Handwerkskammer einig, müssen auf niedersächsischer Ebene die nöchsten Planungsschritte zur Durchführung des Planfeststellungsverfahrens zügig vorangebracht werden, damit möglichst schnell erste Planfeststellungsbeschlüsse vorliegen und in Teilabschnitten die Baumaßnahmen beginnen können. Auch Oberbürgermeister Ulrich Mädge nimmt Stellung: Werde die A39 gebaut, müsse ein so genannter Deckel die Bürger im Moorfeld vor dem Krach schützen. Nur so könnten Lärmschutzwerte eingehalten werden. Für den Schutz wolle sich die Stadt stark machen: „In der Planungsphase muss endgültig geklärt werden, dass ein Deckel darauf kommt.“ OB Mädge lobt die Präsentation des Straßenbauamtes in Uelzen. Wie berichtet, hatte die Behörde kürzlich den Planungsstand für die umstrittene A39 vorgestellt. Mädge: Die Planer hätten anschaulich einen ehrgeizigen Zeitplan vorgestellt. Für die ersten Bauabschnitte könnten schon Ende 2013 Planfeststellungsbeschlüsse vorliegen und 2014 dann die Arbeiten beginnen. Das Gesamtprojekt soll rund 620 Millionen Euro kosten. | |