|
Deutliche CDU- Absetzbewegungen von der A 39 |
|
|
|
Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 Presseerklärung vom 06.03.2008 Deutliche CDU- Absetzbewegungen von der A 39
Der Dachverband der 35 Bürgerinitiativen gegen die geplante A 39 (Lüneburg-Wolfsburg) begrüßt die neue Öffnung der CDU-Landespolitik zu mehr Offenheit hinsichtlich der Realisierbarkeit dieser Autobahn. In einem Interview mit der Uelzener „Allgemeinen Zeitung“ vom 6.3.08 hatte der Landtagsabgeordnete Jörg Hillmer gesagt, dass die A 39 im neuen Koalitionsvertrag zwar noch „ausdrücklich genannt“ werde, dies aber mit Hinweis auf „mehrere ehrgeizige Infrastrukturprojekte in Niedersachsen“ relativiert. Mit Blick auf die Küstenautobahn A 22 als „unmittelbarem Konkurrenten“ müsse man „aufpassen, dass wir weiter oben auf der Liste bleiben“ und „wohin das erste Ausbaugeld“ fließt“.
|
Dachverbandssprecherin Annette Niemann bewertete dies als „erste Absetzbewegung“ von der in der Region heftig umstrittenen Autobahn. Diese sei im Landtagswahlkampf 2002 von Kanzler Schröder – entgegen allen offiziellen Gutachten – in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrsplan gehievt worden und hatte so die darin enthaltenen Ortsumgehungen an der B 4 hinausgedrängt. „Mittlerweile merken auch die hartnäckigsten A-39-Protagonisten in der Region“, so Frau Niemann, „dass man mit diesem Thema absolut keine Wahl-Punkte mehr macht und sich stattdessen Unmut in den eigenen Parteigliederungen einhandelt“.
Zudem sei klar, dass von den 6 Autobahnprojekten im Koalitionsvertrag nur wenige von Bund finanziert würden. Die Landesregierung habe sich intern längst festgelegt auf den vorrangigen Bau der Küstenautobahn A 22 zwischen Glückstadt und Westerstede, die vermutlich zwar ebenso unsinnig sei wie die A 39, die aber als Verbindung zwischen dem Tiefwasserhafen Wilhelmshaven und dem Hafen Hamburg eine wichtige Spielmasse im Konkurrenzstreit beider Häfen und um die Elbvertiefung darstelle. Auch im Regierungsprogramm der CDU sei deutlich festgestellt , dass die vorrangig genannte A 22 „zügig geplant und gebaut werden“ solle.
Frau Niemann forderte Herrn Hillmer und die CDU auf, die „Sankt-Nimmerleins-Autobahn“ A 39 nun auch konsequenterweise aus dem vordringlichen Bedarf herauszunehmen, die dadurch bisher blockierten Ausbauten regionaler Verkehrswege endlich wieder hineinzunehmen und auf neue Verkehrskonzepte zu setzen. ... aus dem Regierungsprogramm „Zukunftsland Niedersachsen“ 2008 – 2013 der CDU Niedersachsen, beschlossen am 21./22.9.2007 in Oldenburg: “Im Bereich der Bundesfernstraßen setzen wir uns beim Bund für die zentralen Straßenprojekte in Niedersachsen ein: Die Küstenautobahn A 22, die auch für die Erschließung des Jade-Weser-Ports von großer Bedeutung ist, soll zügig geplant und gebaut werden. Sie ist als Magistrale Stockholm – Norddeutschland - Amsterdam ein Verkehrsprojekt mit europäischer Dimension. Wir werden die wichtigen Autobahnprojekte der A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg und den Lückenschluss der A 33 bei Osnabrück mit Nachdruck vorantreiben. Dem durchgehend sechsspurigen Ausbau der A7 und der A1 zwischen Osnabrück und Hamburg, der A 21 Kiel - Winsen (Luhe), der A 26 von Stade nach Hamburg sowie dem Projekt A 39 geben wir hohe Priorität.“ (obige Hervorhebungen durch EN: A 22 soll als Verkehrsprojekt mit europäischer Dimension zügig geplant/gebaut werden, A 39 ist nur „wichtig“ und soll – zusammen mit anderen Projekten mit hoher Priorität – mit Nachdruck „vorangetrieben“ werden – was immer das heißen mag Verantwortlich und Ansprechpartner als Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39: Eckehard Niemann Varendorfer Str. 24 29553 Bienenbüttel | Telefon: | 05823 1094 | | Mobil: | 0151 11201634 | | Fax: | 05823 1508 | | E-Mail: |
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
| Weitere Informationen: www.keine-a39.de und www.lebensberg.de | |