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08.02.12 - 18:00 Uhr
Umweltverein Gellersen e. V.
Verkehr PDF Drucken E-Mail
    • die A39 ist ein Prestigeobjekt des Bundeskanzlers und Ergebnis einer massiven Lobbyarbeit einer gut organisierten Minderheit um die Spitze der IHK Lüneburg-Wolfsburg
    • die A39 ist für Teile der regionalen Wirtschaft ein willkommenes Geschenk des Staates; die defizitären Folgen für den Staatshaushalt und die gravierenden Schäden für Natur und Mensch hat die Bevölkerung zu tragen
    • die A39 ist Teil einer "politischen Landschaftspflege": "Gefordert wird gern, was einen selbst nichts kostet. Wirtschaftsvertreter bewähren sich damit als Lobbyisten, für Politiker ist es Bewährung im Wettstreit um Fördermittel; Verkehrspolitik hat den Rang eines Dogmas." (Dr.Peter Petz, Uni. Lüneburg im "ExtraTip vom 17./18.April 2004)
    • die A39 wird die Hoffnung jener Kommunen, die an der B4 liegen und sich durch die A39 eine verkehrliche Entlastung versprechen, nicht erfüllen können. Im Gegenteil: Die betroffenen Ortschaften bekämen bei einem Bau der A39 keine Ortsumgehungen mehr, wiewohl das Verkehrsaufkommen auf der B4 weiterhin erheblich wäre, zumal die zu erwartende Mautgebühr die B4 gegenüber der Autobahn zunehmend attraktiv macht
    • die lähmende Debatte um die A39 (die vermutlich erst in 15 Jahren befahrbar wäre) verzögert aber jetzt schon erhebliche Investitionen wegen der dadurch geschaffenen Unsicherheiten
    • die A39 wird die Lüneburger Innenstadt verkehrsmäßig nicht entlasten und kann die Funktion einer Umgehungsstraße bei höchstens zwei Ab- bzw. Auffahrten nicht erfüllen.
 
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