- die A39 ist ein Prestigeobjekt des Bundeskanzlers und Ergebnis
einer massiven Lobbyarbeit einer gut organisierten Minderheit um die
Spitze der IHK Lüneburg-Wolfsburg
- die A39 ist für Teile der regionalen Wirtschaft ein
willkommenes Geschenk des Staates; die defizitären Folgen für den
Staatshaushalt und die gravierenden Schäden für Natur und Mensch hat
die Bevölkerung zu tragen
- die A39 ist Teil einer "politischen Landschaftspflege":
"Gefordert wird gern, was einen selbst nichts kostet.
Wirtschaftsvertreter bewähren sich damit als Lobbyisten, für Politiker
ist es Bewährung im Wettstreit um Fördermittel; Verkehrspolitik hat den
Rang eines Dogmas." (Dr.Peter Petz, Uni. Lüneburg im "ExtraTip vom
17./18.April 2004)
- die A39 wird die Hoffnung jener Kommunen, die an der B4 liegen
und sich durch die A39 eine verkehrliche Entlastung versprechen, nicht
erfüllen können. Im Gegenteil: Die betroffenen Ortschaften bekämen bei
einem Bau der A39 keine Ortsumgehungen mehr, wiewohl das
Verkehrsaufkommen auf der B4 weiterhin erheblich wäre, zumal die zu
erwartende Mautgebühr die B4 gegenüber der Autobahn zunehmend attraktiv
macht
- die lähmende Debatte um die A39 (die vermutlich erst in 15
Jahren befahrbar wäre) verzögert aber jetzt schon erhebliche
Investitionen wegen der dadurch geschaffenen Unsicherheiten
- die A39 wird die Lüneburger Innenstadt verkehrsmäßig nicht
entlasten und kann die Funktion einer Umgehungsstraße bei höchstens
zwei Ab- bzw. Auffahrten nicht erfüllen.
|