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vom 9. Oktober 2007

Grünes Wohngebiet
mitten in der Stadt

Bebauungsplan Schlieffen-Park sieht Lärmschutz und zukunftsfähiges Energiekonzept vor

as Lüneburg. Planungen für ein innenstadtnahes Wohngebiet mit viel Grün auf dem Gelände der alten Schlieffen-Kaserne laufen seit Jahren. Doch erst jetzt, nachdem das Raumordnungsverfahren für die A39 abgeschlossen ist, kann die Stadt weitere Schritte gehen.
Gestern fasste der Bauausschuss den Beschluss, den Bebauungsplan und den geänderten Flächennutzungsplan öffentlich auszulegen. Auf dem 48 Hektar großen Areal zwischen Ostumgehung, Meisterweg und Bleckeder Landstraße sollen 550 Wohneinheiten entstehen. Im südlichen Bereich zweigeschossige Mehrfamilienhäuser, im mittleren Bereich Doppelhäuser und zum Beispiel eine Kita, gen Norden ist eine aufgelockerte Bebauung mit Einfamilienhäusern geplant, erläuterte Jens Brendler von der GfL Planungs und Ingenieurgesellschaft GmbH, die für die Stadt den Plan erstellt.

40 Prozent des Geländes wird Grünfläche sein, vernetzte Wege abseits der Straßen führen Radler und Fußgänger ins Grün und zu Spielplätzen. Zum Energiekonzept sagte Andrea Schröder-Ehlers von der Stadt, dass 20 Prozent der Energieversorgung über erneuerbare Energien wie zum Beispiel Photovoltaikanlagen oder Kraft-Wärme-Koppelung erfolgen soll. Damit will Lüneburg als Klimabündnis-Stadt ein klares Zeichen setzen.
Festsetzungen gibt es auch beim aktiven Lärmschutz. Danach soll Richtung Meisterweg ein drei Meter hoher Wall entstehen, Richtung Ostumgehung ein Schallschutzwall mit vier Meter Höhe. Schröder-Ehlers räumte auch ein, dass das Lärmgutachten aufgrund des derzeitigen Verkehrsaufkommens auf der Ostumgehung und einer Prognose für die kommenden Jahre basiere. Im Zusammenhang mit der A39 müssten weitere Lärmbetrachtungen erhoben werden.
Festgeschrieben werden sollen auch passive Lärmschutzmaßnahmen, denn in Teilbereichen des Baugebietes könnten Orientierungswerte durch den nächtlichen Bahnverkehr überschritten werden.
 
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