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vom 30.03.2007

Ratsmehrheit wehrt sich gegen Stadt-Trasse

SPD und CDU fordern weiter A 39-Bau im Westen oder Osten
red Lüneburg. Keinen Deut weichen SPD- und CDU-Fraktion im Rat der Stadt Lüneburg auch nach den jüngsten Entwicklungen von ihren bisherigen Beschlüssen zur A 39 ab. "Wir fordern weiterhin eine Umfahrung im Westen oder weiträumig im Osten. Dem Schutzgut Mensch muss höchste Priorität eingeräumt werden", sind sich die beiden Fraktionsvorsitzenden Heiko Dörbaum (SPD) und Regina Baumgarten (CDU) einig.
Baumgarten ergänzt: "Es gibt eindeutige und von einer großen Mehrheit getragene Beschlüsse des Rates. Trassen, die unmittelbar über das Stadtgebiet verlaufen, lehnen wir ab." Ein Trassenverlauf über ein Teilstück der Ostumgehung weise vergleichbare Probleme wie der bisherige Vorschlag auf. Diese Trasse wäre mit erheblichen Belastungen für die Anwohner in den Wohnbereichen verbunden.
Vom Land fordert die Mehrheitsgruppe im Rat eine Abwägung der verschiedenen Trassenvarianten. "Das Land muss endlich schwarz auf weiß liefern, welche Argumente gegen eine Trasse außerhalb des Stadtgebietes sprechen", fordert die Gruppe.
Bis dahin soll die Stadt bei ihrer Position bleiben. "Wir verbuchen es als Erfolg, dass unsere Argumente gegen die Klostertrasse überzeugt haben. Das ist ein Erfolg unseres konsequenten Vorgehens", findet Dörbaum.
Auf jeden Fall müsse sich die Stadt darauf vorbereiten, die Bürger an der Ostumgehung zu unterstützen, sind sich beide Fraktionen einig. Helfen sollen dabei neue Fachgutachten zu den Themen Verkehr, Lärm und zu möglichen Entschädigungen der Hausbesitzer, deren Eigentum durch die geplante Trasse betroffen ist.
 
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