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vom 14.11.2006
A 39-Zeitplan in Verzug
Vogelschutzgebiet bei Bad Bodenteich? Erörterungstermin verschoben
nt/ml Lüneburg. Heidelerche und Ortolan bremsen derzeit die Planer der Autobahn 39 aus. Größere Populationen der beiden gefährdeten Vogelarten haben ihren Lebensraum nördlich von Bad Bodenteich. Eine 627 Hektar große Fläche will das Niedersächsische Umweltministerium als Natura-2000-Schutzgebiet bei der Europäischen Union nachmelden – am östlichen Rand verläuft die Vorzugsvariante der A39.
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Heidelerche (F.) und Ortolan zwingen die A39-Planer zu Überstunden.
Im Bereich der Vorzugsvariante ist ein Schutzgebiet geplant, das verzögert das Raumordnungsverfahren.
Montage: lz.
Das Beteiligungsverfahren für das Schutzgebiet läuft bereits. Anfang Januar will das Umweltministerium der Landesregierung einen Vorschlag zur Entscheidung vorlegen.
Gutachter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr suchen schon jetzt nach konfliktarmen A39-Alternativtrassen. Denn auch alle anderen bisher untersuchten Varianten in diesem Raum berühren das mögliche Schutzgebiet. Dadurch verzögert sich der Erörterungstermin für die Träger öffentliche Belange, kann das Raumordnungsverfahren für die A39 nicht, wie geplant, bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Die zuständige Regierungsvertretung Lüneburg rechnet mit einem neuen Termin erst „im Frühjahr 2007“.
Angeschoben wird durch die Schutzgebietspläne des Umweltministeriums auch ein neuer Abwägungsprozess. Mögliche Alternativen werden laut Regierungsvertretung „nicht losgelöst betrachtet, sondern mit allen anderen Abschnitten verglichen“ – eingeschlossen ist dabei auch die Westtrasse.
Angemahnt hatte die Europäische Kommission die Nachmeldung von Natura-2000-Gebieten. Bislang hat Niedersachsen 61 Vogelschutzgebiete gemeldet, nun sollen 15 weitere hinzukommen – auch bei Bad Bodenteich. Seite 3
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