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Die geplante Autobahn A 39 soll zwischen Lüneburg und Wolfsburg die
Ost- und Südheide auf 80 bis 100 km Länge durchschneiden - mit
gravierenden, teilweise existenzgefährdenden Folgen
-
für viele Landwirte, Betriebe, Haus- und Grundeigentümer und Anwohner,
- für Kulturlandschaft, Umwelt, Natur und Tourismus,
- für Standort- und Zukunftsfaktoren unserer Region, z.B. Land- und
Ernährungswirtschaft, sanfter Tourismus, Dienstleistung in einem
attraktiven Umfeld.
Würde die A 39 für unsere Region, für unsere Arbeitsplätze oder
Betriebe oder auch für die Volkswirtschaft Sinn machen, dann müsste
dies alles dagegen abgewogen werden. Aber die A 39 macht für all das
keinen Sinn, das haben selbst die offiziellen Verkehrsuntersuchungen,
finanziert und begleitet vom Bundesverkehrsministerium und den
norddeutschen Bundesländern, eindeutig ergeben.
Deshalb haben sich viele aktive Bürgerinnen und Bürger in bisher
schon 30 Bürgerinitiativen zusammengeschlossen. Sie sind natürlich
nicht generell gegen Autos, LKWs oder Autobahnen,
sondern ganz konkret gegen den Bau dieser einen „zerstörerischen
Nonsensautobahn“. Mit Argumenten, Unterschriften und Aktionen (wie dem
100-Trecker-Treck) beeinflussen sie bereits jetzt die Debatte um die A
39.
Gemäß dem Motto „Regionalentwicklung statt Autobahngläubigkeit“ treten
immer mehr Menschen ein für gezielte Konzepte für unsere Region und für
den bedarfsgerechten Ausbau vorhandener Verkehrswege und deren
Absicherung im Bundesverkehrswegeplan. Im Einsatz für unsere Interessen und die unserer Betriebe, für
unsere Kulturlandschaft und unsere Region brauchen wir auch eine
bestmögliche juristische Begleitung: Dem soll der Schutz- und Klagefond
dienen, den wir jetzt - rechtzeitig vor den anstehenden Raumordnungs-
und Planfeststellungsverfahren – gründen wollen. Stellvertretend für
viele andere rufen wir auf zur Gründung des solidarischen Schutz- und
Klagefonds gegen die A 39! Wir appellieren an alle Landwirte, Pächter,
Gewerbebetriebe, Haus- und Grundeigentümer, an alle Engagierten für
Kulturlandschaft, Umwelt und Region: Informiert und beteiligt Euch!
Informations- und Gründungsversammlung: Montag, 15. November 2004, 19.30 Uhr, Stadthalle Uelzen
Juliane Haufe, Landwirtin, 29587 Natendorf-Haarstorf;
Hans-Heinrich Kruse, Landwirt, 21403 Wendisch Evern;
Annette und Rainer Niemann, Landwirte, 29575 Altenmedingen/Aljarn;
Jens-Wilhelm Steinhauer, Landwirt, 21400 Reinstorf;
Hans-Christoph Cohrs, Landwirt, 21386 Betzendorf- Hof Hohenesch;
Karl-Peter Maack, Landwirt, 21386 Tellmer;
Peter und Regine Bornemann, Landwirte, 21386 Tellmer;
Karl-Hermann Polle, Landwirt, 38470 Parsau;
Heiko Lehn, Landwirt, 38473 Tiddische;
Heinrich und Imke Banse, Landwirte, 29378 Wittingen-Radenbeck;
Willi Ostermann jr., Landwirt, 29584 Himbergen-Kettelstorf;
Ernst- Friedrich Kühl, Landwirt, 29553 Edendorf;
Dr. Tyll Massing, Arzt, 29599 Weste-Höver;
Jürgen Schulze, Landwirt, 29568 Wieren-Emern;
Heinrich Hellbrügge sen., Landwirt, 29553 Bienenbüttel-Bornsen;
Markus Tipp, Landwirt, 29575 Secklendorf;
Dr. Birgit und Dr. Volkhardt Studtmann, 21386 Betzendorf;
Eckehard Niemann, Dipl.Ing.agr., Varendorfer Str. 24, 29553
Bienenbüttel-Varendorf, 05823-1094, Fax – 1508,
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(verantwortlich und Ansprechpartner für
weitere Informationen)
Die wichtigsten Informationen zum Schutz- und Klagefonds haben wir im folgenden zusammengestellt:
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