Dieses Schild soll künftig an der Anschlussstelle
Häcklingen stehen. Standorte: B 4 FR Süd hinter AS
Häcklingen, B 209 FR West hinter AS Häcklingen (beidseitig)
Grafik: Pressereferat LG
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Bei einem Treffen legten jetzt die Städte Lüneburg und Uelzen sowie
die Landkreise Gifhorn, Uelzen und Lüneburg fest, wie sie die
Sperrung der Bundesstraßen 4 und 209 ab Lüneburg für Lastwagen
umsetzen wollen.
Der nun gefundene Kompromiss sieht wie folgt aus: An der
Anschlussstelle Häcklingen werden zwei Verbotsschilder
aufgestellt, eines in Richtung B4 (Süden) und eines in Richtung
B209 (Soltau). Schilder weisen außerdem 600 Meter vor der
Anschlussstelle und am Maschener Kreuz auf das Durchfahrtsverbot
hinter Lüneburg hin. Weil das Häcklinger Kreuz zum Stadtgebiet
gehört, ordnet die Stadtverwaltung die neuen Schilder an und das
Land baut sie auf.
Hintergrund: Die Bundesstraßen sind durch den Lkw-Verkehr stark
belastet. Um Abhilfe zu schaffen, wollen die Landkreise nun ein
Verbot für den Lkw-Transitverkehr über zwölf Tonnen umsetzen.
„Wir werden dem Wunsch der Landkreise entsprechen“, sagt die
Fachbereichsleiterin der Stadt Lüneburg, Andrea Schröder-Ehlers.
Vorher will die Stadt aber das Gespräch mit der Industrie- und
Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg suchen, um Bedenken gegen das
Durchfahrtsverbot zu klären. „Dieses Verbot ist für
Durchgangsverkehr gedacht. Der regionale Wirtschaftsverkehr ist
nach Rechtsauffassung der Straßenverkehrsbehörden davon nicht
betroffen“, erklärt Schröder-Ehlers.
Danach wird das Land in einem Anhörungsverfahren beteiligt. Das ist
eher eine Formalität, weil die Niedersächsische Landesbehörde für
Straßenbau und Verkehr auch am Treffen beteiligt war. Ende Juli
will die Stadt spätestens die Schilder anordnen. „Wir werden aber
auch danach beobachten, ob die Beschilderung die gewünschte Wirkung
erreicht und ob der Lkw-Verkehr auf andere Straßen ausweicht“,
kündigt Schröder-Ehlers an.
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