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Gutachten kritisieren Planungsbehörde und fordern Trasse im Westen |
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Mittwoch, 05.07.2006
16:30 Uhr
Gutachten kritisieren Planungsbehörde und fordern Trasse im Westen
Nachrichten
Lüneburg. Die so genannte
„Vorzugsvariante“ für die geplante Autobahn 39 durch das östliche
Lüneburger Stadtgebiet beruht auf Fehleinschätzungen. Zu diesem Ergebnis
kommen vier Gutachten, die von der Stadt Lüneburg in Auftrag gegeben
worden waren – und heute erstmals vorgestellt wurden:
Drei Ingenieurbüros und eine Anwaltskanzlei haben auf insgesamt 124
Seiten kein gutes Haar an den Plänen der Landesbehörde für Straßenbau und
Verkehr gelassen. Verkehrsprognosen und Lärmschutzkosten seien viel zu
niedrig angesetzt, heißt es. Die Vorzugsvariante der A 39 würde in
Lüneburg zu „nicht lösbaren Problemen“ führen und die Städteentwicklung
behindern. Rund 100.000 Euro zahlte die Stadt Lüneburg für die Gutachten
– die recht unverblümt vorschlagen, die A 39 weiter im Westen zu bauen.
Skandalös und durchschaubar, sagen Autobahngegner: St. Florian lasse mal
wieder schön grüßen...
Kai Rake, ffn
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